Willkommen beim Komponenten-Meal-Prep!
Mit diesem Rezept stelle ich dir eine sehr praktische Idee vor, die dir viel Zeit unter der Woche sparen kann. Die Idee ist einfach und die Umsetzung mit diesem Rezept noch einfacher. Und zwar geht es darum, einzelne Menü-Komponenten vorzukochen und einzufrieren. Ich persönlich finde das besonders bei Saucen hilfreich, weil diese oft aufwändiger sind und sich deshalb umso mehr lohnen in grösserer Menge zu kochen. Aber das Gleiche geht z. B. auch mit Gemüse, Hülsenfrüchten und Stärkebeilagen wie Vollkronreis oder selbstgemachten Gnocchis usw. Es gibt nur eine Voraussetzung: Ein kleines freies Plätzchen im Tiefkühler. Ich habe diese Silikon-Gefrierformen von Betty Bossy gekauft. Ehrlich gesagt einfach weil sie deutlich günstiger sind als alles andere was ich gesehen habe. Ein "Fach" ist 250 ml und daher sehr passend für die Mengen, die ich zu Hause jeweils koche. Dieses Grundrezept für die Kürbis-Currysauce ergibt genau 1 L und passt daher super zu den Formen. Kürbis ist übrigens nicht nur enthalten, weil es lecker ist, sondern auch weil es nach dem mixen eine gute Konsistenz ergibt. So lässt sich die kalorienreiche Kokosmilch reduzieren, ohne dass die Sauce zu wässrig wird. Statt jetzt eine grosse Meal-Prep-Aktion zu machen, schlage ich Folgendes vor: Mach für dein nächstes Abendessen dieses Rezept. Die Hälfte der Sauce nimmst du gleich für das Abendessen und die andere Hälfte frierst du ein. Für ein komplettes Menü, kannst du in die fertige Sauce einfach noch etwas Gemüse (Kühlschrank aufräumen?) und Tofu geben. Als Beilage eignet sich natürlich Reis, aber auch Quinoa, Bulgur oder Couscous.

Grundrezept Kürbis-Currysauce
Winter / ergibt 1 L
200 g Kürbis, in Würfel geschnitten (z. B. Hokkaido, Butternut)
2 Zwiebeln, gehackt
6 Knoblauch-Zehen, gehackt
1 Stk. / 10 g Ingwer, gehackt
1 Stange Zitronengras
3 EL / 60 g Currypaste gelb, scharf
2 EL Currypulver, mild
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Bouillonpulver
250 ml Kokosmilch
500 ml Sojadrink, ungesüsst
1 EL neutrales Öl
1 TL Zucker
2 EL Fischsauce (oder nach Geschmack)
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer im Öl in einem grossen Topf bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten andünsten.
Zuerst Currypaste und dann Currypulver dazugeben und 1–2 Minuten mitrösten, dabei gut rühren, damit nichts anbrennt.
Kürbiswürfel in den Topf geben und kurz mit der Gewürzpaste vermengen.
Zitronengras längs einschneiden oder leicht mit dem Messerrücken anklopfen (damit sich das Aroma besser löst). Zusammen mit Kokosmilch, Sojamilch, Zucker und Fischsauce in den Topf geben. Gut umrühren, aufkochen lassen und die Hitze reduzieren.
Das Curry bei kleiner bis mittlerer Hitze 15–20 Minuten leise köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Zitronengras vor dem Pürieren wieder aus der Sauce entfernen.
Die Sauce pürieren. Sie sollte sämig sein; falls sie zu dick ist, mit etwas Sojamilch oder Wasser verdünnen, falls zu dünn, noch etwas einköcheln lassen.
Abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlicher Fischsauce, Currypulver oder etwas Zucker nachjustieren, bis Salz, Umami und Schärfe für dich passen.
Sauce etwas abkühlen lassen, dann in 4 Portionen (je 250 ml) auf verschliessbare Behälter verteilen. Vollständig auskühlen lassen und einfrieren.
PS:
Im Nachhinein habe ich es etwas bereut, dass ich bei diesem Rezept keinen Apfel mitgekocht habe. Das Rezept ist super, aber etwas Apfel würde es noch besser abrunden. Ich würde 50 g bis 100 g nehmen und diese Menge vom Kürbis abziehen. Oder ganz pragmatisch: 2 EL Apfelmus rein und Zucker aus dem Rezept streichen. Tu mir den Gefallen und probiere das für mich aus :) Wie auch immer du es machst, ich bin gespannt was du davon berichtest! Hast du Lust, den nächsten Blog-Artikel oder das nächste Rezept mitzugestalten? Melde dich zu meinem Newsletter an und schreibe mir deine Ideen: Zum Newsletter anmelden. Bis dahin, en Guete!
Aljoscha
Nährwerte
1 Portion (= 250 ml) enthält
kcal | 260 | Protein | 8.5 g | Nahrungsfasern | 4 g |

Rezept
Kürbis-Currysauce Grundrezept
Ideal zum einfrieren für schnelle Abendessen unter der Woche.