Bevor du dir Gedanken über das perfekte Lunchbox-Rezept machst, lohnt sich ein Blick auf den Behälter. Denn nichts ist mühsamer als eine Box, die in der Tasche ausläuft, unnötig schwer ist oder nach wenigen Monaten kaputtgeht.
Eine gute Lunchbox sollte deshalb nicht nur schön aussehen. Sie muss vor allem dicht, robust und praktisch sein. Im Alltag macht genau das den Unterschied zwischen einer Lunchbox, die du regelmässig verwendest, und einer, die irgendwann ungenutzt im Schrank landet, weil du stattdessen lieber Auswärts essen gehst...

Was muss ein guter Lunchbox-Behälter können?
Für mich sind bei einer Lunchbox vor allem diese Punkte wichtig:
Sie muss zuverlässig dicht sein.
Sie sollte möglichst lange halten.
Sie sollte keine gesundheitsgefährdenden Chemikalien ins Essen abgeben.
Sie muss sich einfach reinigen lassen.
Sie sollte ausreichend Platz für eine vollständige Mahlzeit bieten.
Sie sollte im Alltag weder unnötig schwer oder unpraktisch sein oder zu viele Teile enthalten.
Idealerweise ist sie für alles geeignet: Egal ob Geschirrspüler, Mikrowelle, Tiefkühler oder Backofen.
Nimmst du dein Mittagessen täglich mit ins Büro, ist ein leichter Behälter besonders praktisch. Transportierst du eher Suppen, Dips oder Salate mit Dressing, ist die Dichtheit noch wichtiger.
Welche Grösse eignet sich für eine Lunchbox?
Eine vollständige Mahlzeit wiegt meistens um die 500 g. Dazu kommen je nach Rezept noch Volumen durch Salat, Gemüse oder Brot. Für eine vollständige Portion finde ich Behälter mit ungefähr einem Liter Fassungsvermögen deshalb besonders praktisch. Sie bieten genug Platz, ohne direkt riesig zu sein. Ergänzend habe ich persönlich auch noch ganz kleine Behälter für Salatsaucen oder Dips.
Lunchbox aus Plastik?
Plastikbehälter sind leicht, günstig und überall erhältlich. Aber sie können auch gesundheitsgefährdende Chemikalien ins Essen abgeben. Vorallem dann, wenn sie erhitzt werden oder zerkratzt sind.
Falls du Plastikbehälter verwendest:
Gib das Essen zum Aufwärmen am besten auf einen Teller, z. B. wenn du in einem Büro dein Mittagessen isst.
Lass das Essen nach dem Vorkochen noch etwas im Topf auskühlen, bevor du es abfüllst.
Entsorge alte, stark zerkratzte oder verformte Boxen.
Eine hochwertige Box, die du viele Jahre verwendest, ist langfristig oft praktischer als mehrere günstige Behälter, die schnell ersetzt werden müssen. Tatsächlich habe auch ich Plastikbehälter zu Hause, ich verwende sie aber nur für kalte Snacks oder um die geernteten Garten-Beeren nach Hause zu transportieren.
Sind mehrere Fächer sinnvoll?
Lunchboxen mit Unterteilungen sehen schön aus und können praktisch sein. Sie sind aber nicht automatisch besser.
Fächer eignen sich besonders gut für:
Brot und Aufstrich
Gemüsesticks und Dip
Früchte und Nüsse
Mahlzeiten, bei denen die Komponenten getrennt bleiben sollen
zur Edukation (z. B. Umsetzung von Ernährungsempfehlungen wie dem Tellermodel)
Ich persönlich mag die einfachen Behälter besser, weil sie flexibler sind. Zudem sind Behälter mit Unterteilungen oft aus Plastik.
Warum Einmachgläser oft weniger praktisch sind
Einmach- oder Konfigläser sehen auf Instagram schön aus. Als Lunchbox finde ich sie im Alltag aber häufig unpraktisch.
Sie sind:
rund und dadurch schlecht stapelbar
relativ schwer
nicht besonders platzsparend, ausser, dass sie besser in den Rucksack passen
für viele Gerichte zu schmal / hoch
mit Deckeln ausgestattet, die nicht immer für jahrelangen Gebrauch gedacht sind
Für Overnight Oats, Suppen oder einzelne Salate können sie funktionieren. Für eine klassische Lunchbox mit mehreren Komponenten ist ein rechteckiger Behälter meist praktischer.
Hier sind meine zwei Favoriten

Glasslock Frischhaltedose 1000 ml
Diese Glas-Behälter aus dem Coop (Schweiz) verwende ich zuverlässig seit etwa 15 Jahren.
Vorteile:
kein Plastik (nur Deckel) und daher langlebig und ohne gesundheitsgefährdende Chemikalien
geeignet für Mikrowelle, Ofen, Tiefkühler und Geschirrspüler
Keine unnötigen Extras, die schnell kaputt oder verloren gehen und daher bei mir auch schon so lange in Gebrauch
Nachteile:
deutlich schwerer als Plastik oder Edelstahl
brauchen viel Platz beim verstauen, da sie nicht stapelbar sind

Box Edelstahl hoch rechteckig 1.1 L
Diese Edelstahl-Behälter aus der Migros (Schweiz) habe ich erst kürzlich entdeckt und auch für die Rezepte in meinem Lunchbox-E-Book verwendet. Und ich liebe sie!
Vorteile:
kein Plastik (nur Deckel) und daher langlebig und ohne gesundheitsgefährdende Chemikalien
Im Gegensatz zu Glas viel leichter (!) und bruchsicher
stapelbar und daher platzsparend
geeignet für Mikrowelle, Ofen, Tiefkühler und Geschirrspüler
Nachteile:
Der Deckel hat ein Ventil, was ich persönlich nicht mag, weil diese kleinen Teile über die Jahre verloren gehen
Gratis Lunchbox E-Book
Du möchtest deine Lunchbox nicht nur praktisch verpacken, sondern auch sinnvoll füllen?
In meinem kostenlosen Mini E-Book findest du:
✓ vier einfache Lunchbox-Rezepte zum Abnehmen
✓ genaue Mengenangaben und Zubereitungsschritte
✓ Nährwerte pro Portion
✓ Tipps zu geeigneten Lunchbox-Behältern
✓ wichtige Hinweise zur Kühlung bei Hitze
Jetzt das kostenlose Lunchbox-E-Book herunterladen Ich hoffe, du findest deine ideale Lunchbox und füllst sie fleissig mit leckerem Essen!
Aljoscha

How To
Welche Lunchbox-Behälter sind wirklich praktisch?
Worauf du bei Material, Dichtheit und Alltagstauglichkeit achten solltest und welche zwei Lunchboxen sich bei mir für Büro, Badi und unterwegs nach 15 Jahren Erfahrung bewährt haben.